
The Goho Hobos (DE) // The Creeping Candies (Augsburg)
Americana, Gospel, Folksong, Rock'n'Roll // irgendwo zwischen Blues, Post Punk, 60ties Garage und windschiefem Country
Ballonfabrik
The Goho Hobos
Sie haben von derselben, fiesen Suppe geschlürft, die bereits Hank Williams, die Cramps und den guten alten Screamin' Jay in den Wahn getrieben haben. Sie haben im Laufe der Jahre sämtliche Güterzüge verpasst, die Woody Guthrie genommen hätte und sind auf ewig verdammt, ihr erbärmliches Dasein als Hofnarren des Trash Country zu fristen. Kaum verwunderlich also, dass The Goho Hobos mit ihrem wahnwitzigen Destillat aus Americana, Gospel, Folksong, Rock'n'Roll und völlig absurdem Bühnengebaren seit Jahren zu den großen Attraktionen jeder Freak-Show Zentraleuropas zählen. Vom Orange Blossom Festival übers Bardentreffen bis in die fragwürdigsten Löcher Süd-Böhmens hinein, feierten die Goho Hobos und ihre fanatische Fangemeinde, seit etlichen Jahren, mit erschreckender Konstanz Konzerte, die Erweckungsgottesdienste wie Butterfahrten wirken lassen. Glück, Schweiß, Tränen, Verdammnis und Erlösung liegen bei The Goho Hobos nur wenige Schnäpse auseinander.
Im September 2026 ist es nun auch an der Zeit all das in langspielendes Vinyl zu giessen und mit einer Albumrelease-Tour dem unwissenden Volk vor die Füsse zu werfen. Ihr könnt dabei sein. Ihr könnt zu den Auserwählten gehören. Booking läuft. Jetzt.
Michael Ströll - Git, Vocals
Andy Conrad - Banjo, Akkordeon, Lapsteel
Mäkkelä - Irish Bouzouki
James Michél - Bass
Patrick Reichmann - Schlagzeug
The Creeping Candies

1985 wurden The Creeping Candies gegründet und ihr Start war wahrhaft furios. Bereits 1986 erschien ihr Debut-Album „Flesh“ auf dem renommierten Hamburger Indie-Label "What´s So Funny About" von Alfred Hilsberg, dass sie zu einer der namhaftesten Gitarrenbands des deutschen Undergrounds machte.
Der britische Rock´n Roll-Held Nikki Sudden erklärte sie zu seiner deutschen Lieblingsband und produzierte bis zu seinem Tod ihre ersten drei Platten und nahm sie mit auf Tour.
Die Wege der Candies Gang führten quer durch
Deutschland an Orte wie die Hamburger „Markthalle“, die Frankfurter „Batschkapp“ und auch in das angrenzende europäische Ausland.
Seit 2006 ist ihr ehemaliger Mentor tot, The Creeping Candies aber weiterhin quicklebendig, wenn sie es inzwischen auch etwas entspannter angehen. Das Feuer in ihrer Musik ist nicht erloschen.
